Automatische Schraubenzuführung Type DB  2004-6 / SLmatic 2002-1-fach.

Bei dem Schraubenzuführsystem DB 2004-6 / SLmatic 2002-1-fach handelt es sich um ein handgeführtes bzw. fest installiertes Schraubenzuführsystem für Schrauben bis M5 und M6 x 25 bzw. 30mm Länge. Die Schrauben werden durch einen Schlauch in das Mundstück mit Druckluft zugeblasen und dann mit einem Elektro oder Druckluftschrauber durch Hand.-oder Maschinenführung verschraubt. Fragen Sie an je nach Schraubentype u. Größe.
Nettopreis ca. +/- 10% € 4.950,– Euro/Stück + gesetzlicher Mehrwertsteuer

Ohne Schrauber und Anpassung.

Preisbeispiel für eine Zuführung von Senkkopfschrauben M5  x 30 u. 35mm.Technische Daten:

Schrauben von / bis: 1,3 – 4,2 mm  Schaftdurchmesser
2,3 – 8,0 mm  Kopfdurchmesser
4,0 – 25,0 mm Schaftlänge
Topfvolumen: ca. 0,25 – 0,3 l
Leistung: bis 80 Schrauben pro Minute
Elektrischer Anschluß: 230V / 50Hz / 1A
Druckluft: 6 bar
Geräteabmessungen: Ca. L 315 mm   B 200 mm   H 235 mm
Gewicht: 20 kg
Änderungen vorbehalten

Achtung: Weitere Typen und Größen auf Anfrage.

Schraubenzuführung-4.jpg

Beispiel:
Diese Zuführung ist z. B. zum Zuführung von Senkkopfschrauben M5  x 30 u. 35mm  geeignet.

Schraubenzuführung-4.jpg

Die Schrauben werden über einen Schlauch in ein Schraubermundstück zugeblasen

Schraubenzuführung-4.jpg

Beschreibung und Bedienungsanleitung: Die Zuführung muss auf die gewählten Schraubengröße und Schraubertyp eingestellt werden. Die Verbindung mit der Schraubenzuführung erfolgt in jedem Fall mit dem Schlauch- Kabelsatz, bestehend aus Initiatorkabel (7), Schrauber-Zuluftschlauch (9) und Schraubenzuführschlauch (8).

  1. Zuluftschlauch (9) am Anschluß (10) mit dem Schrauber verbinden.
  2. Initiatorkabel (7) mit der Kupplung (12) an den Initiator (20) anschließen und die Verbindung mit der Überwurf-Ringmutter sichern. Auf richtige Steckerstellung achten (Markierung an den Kupplungsteilen)!
  3. Schraubenzuführschlauch (8) auf den Nippel (18) am Mundstück (19) des Schraubers aufstecken.
  4. Seitlichen Gehäusedeckel durch Lösen der vier Halteschrauben vom Gerät abnehmen. Schlauchrohr des Schraubenzuführschlauches (8) durch die Gehäuseöffnung (4) führen, in die Aufnahmebohrung der Schraubenvereinzelung (49) einstecken und mit der Spann- schraube festklemmen. Gehäusedeckel wieder befestigen.
  5. Schrauber-Zuluftschlauch (9) mit der Kupplung am Gerät anschließen.
  6. Initiatorkabel (7) an der Steckverschraubung (5) mit der Schraubenzuführung verbinden und mit der Überwurfringmutter sichern. Auf richtige Steckerstellung achten!

Druckluft-Wartungseinheit vorbereiten

  1. Schraube (25) am Nebelöler ganz herausdrehen.
  2. Öl (z.B. Shell Tellus, SAE 10) einfüllen, bis der Behälter (37) zu etwa 2/3 voll ist.
  3. Schraube (25) wieder eindrehen.

Druckluft anschließen

  1. Darauf achten: Netzdruck max. 10 bar. Einzustellender Betriebsdruck am Reglerkopf (31) 6 bar.
  2. Schraubenzuführgerät (2) über Stecknippel NW 7 (3) mit dem Druckluftnetz verbinden. Der Zuluftschlauch (nicht abgebildet) muß mind. 9 mm Innendurchmesser haben.

Stromversorgung anschließen

  1. Darauf achten: 220V – 50Hz.
  2. Kabel (16) mit dem Stromnetz verbinden.

Schrauben einfüllen

Schrauben mittig in den Vibratortopf (30) einbringen. Hierbei Füllhöhe H beachten.

  1. Für Schrauben mit einer Schaftlänge L kleiner als 20mm Füllhöhe H=3/4.
  2. Für Schrauben mit einer Schaftlänge L größer als 20mm Füllhöhe H=1/2.

Erste Inbetriebnahme

Das Schraubenzuführgerät (2) und der ausgewählte Schrauber sind werksseitig auf die vorgegebene Schraubensorte eingestellt. Füllen Sie nur diese Schrauben ein.

Gehen Sie dann wie folgt vor:

  1. Hauptschalter (15) einschalten.Kontrollampe leuchtet auf und der Vibratorantrieb läuft in Ruhestellung.
  2. Schalter H (43) drücken. Der Vibratortopf läuft jetzt mit der voreingestellten Fördergeschwindigkeit. Schalter niedergedrückt halten, bis die Schrauben über den Wendelgang die Auslaufschienen (48) erreicht haben und der Auslauf bis zur Vereinzelung komplett gefüllt ist. Zuviel geförderte oder falsch liegende Schrauben fallen dabei in den Topf zurück.
  3. Schalter H (43) loslassen. Der Vibratortopf läuft jetzt wieder in Ruhestellung.Die Schraubenvereinzelung (49) ist für den ersten “Schuß” bereit.
  4. Druckluft-Zuleitung öffnen.Das Manometer an der Druckluft-Wartungseinheit (32) muß einen Betriebsdruckvon 6 bar anzeigen. Evevtuell korrigieren. Drehen des Reglerkopfes (31) nach rechts = höherer Druck Drehen des Reglerkopfes (31) nach links = niedrigerer Druck
  5. Schrauber mit dem Mundstück auf die Schraubstelle halten und Schrauberfunktion einleiten (siehe separate Bedienungsanleitung). Bei jeder Schrauberbetätigung setzt sich der Vibratortopf erneut in Bewegung, so daß immer genügend Schrauben an der Vereinzelung anstehen.
  6. Diesen Vorgang mehrfach wiederholen und dabei die Schraubverbindung kontrollieren.
  7. Bei zufriedenstellendem Ergebnis die Produktion aufnehmen, sonst die folgenden

Absätze “Einstellungen” und “Störungen” beachten.


Wartungsarbeiten

Druckluft-Wartungseinheit (32)

  1. Betriebsdruck am Manometer täglich kontrollieren und gegebenenfalls korrigieren.
  2. Kondenswasser im Filtergehäuse  (35) täglich ablassen. Dazu das Ventil (36) öffnen.
  3. Ölstand im Nebelöler (37) täglich kontrollieren und gegebenenfalls nachfüllen.

Dieser Vorgang kann unter Druck erfolgen, da sich unter der Verschlußschraube (25) ein Rückschlagventil befindet.

Schraubenzuführgerät und Schrauber

Bei starkem Schmutz- oder Staubanfall die Gehäuse mit einem leicht öligen Tuch reinegen. Für Schrauber: Siehe separate Bedienungsanleitung.

Einstellmöglichkeiten am Schraubenzuführgerät

Außer an der Druckluft-Wartungseinheit sind folgende Einstellmöglichkeiten vorgesehen:

Fördergeschwindigkeit der Schrauben im Vibrator

  1. Sortierer-Feststellschraube (45) lösen.
  2. Taste (43) drücken und Potentiometer (44) drehen.nach rechts = schneller, nach links = langsamer.
  3. Wenn gewünschtes Ergebnis erreicht, Feststellschraube (45) wieder anziehen.

Luftstoßzeit

Die Luftstoßzeit ist maßgebend für den Transport der Schraube durch den Schrauben-zuführschlauch.

  1. Feststellschraube (41) lösen.
  2. Potentiometer (40) drehen: nach rechts = länger, nach links = kürzer.
  3. Funktion durch Schraubvorgang überprüfen.
  4. Wenn gewünschtes Ergebnis erreicht, Feststellschraube (41) wieder anziehen.

Luftstoß-Menge

Sie beeinflußt die Fördergeschwindigkeit der Schrauben durch den Zuführschlauch. Einstellung durch Drehen der Drosselschraube (55) am Ventilblock (53): Linksdrehung = mehr Luft, Rechtsdrehung = weniger Luft.

Nachlaufzeit

Das ist die Zeit, um die der Vibratortopf weiterläuft, nachdem eine Schraube vereinzelt wurde. Damit wird sichergestellt, daß immer genügend Schrauben an der Vereinzelung anstehen. Veränderung der Nachlaufzeit durch Drehen des Potentiometers N (42).

Luftstoß-Auslaufschiene

Mit der Düse (46) werden nicht lagegenaue Schrauben in den Vibratortopf zurück- geblasen. Bläst die Düse zu stark, gelangen die Schrauben nicht in die Auslaufschienen (48). Bläst sie zu schwach, können sich die Schrauben verklemmen. Der Düsendruck wird mit der Drosselschraube (54) am Ventilblock (53) eingestellt: Linksdrehung = mehr Luft, Rechtsdrehung = weniger Luft.

Auslaufschienen

Die Auslaufschienen (48) müssen auf den Schaftdurchmesser D der Schrauben + ca. 0,5mm eingestellt sein. Hierzu die beiden Innensechskantschrauben (47) der äußeren Schiene lösen, Abstand der Auslaufschienen (48) entsprechend korrigieren, Schrauben (47) wieder fest anziehen.

Schraubenniederhalter

Der Schraubenniederhalter (27) über den Auslaufschienen (48) ist so einzustellen, daß die erste Schraube vor der Bohrung des Fallrohres (28) senkrecht steht und alle weiteren Schrauben in gleicher Weise folgen können. Je nach Schraubenkopfform ist dazu ein Spiel zwischen Ober- kante Schraubenkopf und Unterkante Schraubenniederhalter von ca. 0,3 bis 0,5mm erforderlich.

Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

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