Schöner Rasen leicht gemacht

Ein saftig grüner Rasen, ohne Unkraut und möglichst gleichmäßig, das ist der Traum vieler Gartenbesitzer und Gartenpfleger. Die Realität beim Rasen sieht oftmals aber anders aus. Besonders in der warmen Jahreszeit macht das Grün was es will. Statt saftig grüner Farbe sieht man im Sommer oft auch nur grün-gelbliche Flächen, die mit Lebendigkeit und Saftigkeit eher wenig zu tun haben. Einen schönen Rasen bekommt man aber auch Zuhause hin und nicht nur in der Gärtnerei. Dazu braucht es einige Tricks und Kniffe, die mit dem nötigen Wissen verknüpft zu einem tollen Rasen führen können.

Rasen pflanzen oder Rasen kaufen?

Wer einen schönen Rasen möchte, der braucht auch hochwertiges Grün. Rasen ist nicht gleich Rasen und wer sich dem bewusst ist, der kann das optimale Grün deutlich schneller finden. Wer einen schönen, gleichmäßigen und saftigen Rasen möchte, für den kommen feinblättrige Rasensorten, wie Weißes Straußgras, Horst-Rot-Schwingel oder der Haarblättrige Schwingel in Frage. Diese wachsen nicht nur langsam, sondern auch sehr dicht und gleichmäßig. Bei größerer Belastung, wie bei einer Spiel- oder Sportwiese, braucht es hingegen strapazierfähigere Sorten, wie sie etwa bei Rollrasen eingesetzt werden. Da diese Rasensorten jedoch schnell wachsen, muss häufig geschnitten werden.

Die wichtigsten Aspekte hier nochmal in Kurzform:

  • Zierrasen eignet sich besonders für die Gartengestaltung. Er wächst langsam und bildet feine Grasblätter aus. Bei ausreichender Bewässerung wird er sehr saftig. Der Pflegeaufwand ist je nach Mischung gering.
  • Sportrasen müssen hohen Belastungen standhalten. Hier kommen daher Grasarten zum Einsatz, die schnell wachsen und so entstandene Kahlstellen wieder zudecken können. Häufiger Schnitt ist nötig, der Pflegeaufwand ist also recht hoch. Rollrasen kann allerdings fertig gekauft werden und sieht besonders gleichmäßig aus.
  • Wer einen besonders kühlen und schattigen Garten hat, für den ist der Schattenrasen die optimale Wahl. Er kommt mit wenig Licht zurecht und besteht aus großen Anteilen der Sorte Hainrispe. Schattenrasen ist widerstandsfähig und setzt sich stärker gegen Moos durch als andere Sorten.
  • Wer es gerne natürlich mag, für den ist Weidegras eine gute Lösung. In solchen Mischungen sind auch Blumengräser enthalten, die für farbige Elemente in der Wildwiese sorge. Mähen ist nur selten nötig, genauso wie auch das Wässern oder Düngen. Man überlässt den Rasen der Natur.

Häufige Pflege – was tun?

Schöner Rasen braucht nichtsdestotrotz Aufmerksamkeit. Damit verbunden ist natürlich ein gewisser Aufwand, dem nicht jeder schmeckt. Doch auch hier gibt es technische Lösungen, mit denen die Pflege eines schönen Rasens problemlos möglich ist. Besonders das Rasenmähen wird von vielen als lästig empfunden. Ein Mähroboter nimmt dem Gartenbesitzer hier die Arbeit ab. Je nach Einstellung mäht der Roboter den Rasen mehrmals in der Woche, ohne Zutun des Besitzers. Praktischerweise fährt das Gerät auch eigenständig zurück zur Basis und lädt sich dort wieder auf. Online findet man viele Mähroboter im Vergleich, sodass die Kaufentscheidung hier gleich leichter fällt.

Auch beim Bewässern gibt es heute einige Lösungen, die über den Gartenschlauch oder den Rasensprenger hinausgehen. Bereits bei der Planung des Rasens kann man die Bewässerungsanlage mitberücksichtigen und diese sehr schlau in den Rasen integrieren. So sieht man die Anlage kaum, was für das Auge natürlich schöner ist. Sinnvoll kann es auch sein den Boden zu analysieren. Je nachdem ob er sauer oder eher basisch ist, kann man entsprechende Maßnahmen ergreifen. Für einen pH-Test gibt es vorgefertigte Sets, für die man dann nur noch destilliertes Wasser braucht. Wie man das herstellen kann, erfahren Sie in einem unserer Artikel.

Düngen und Vertikutieren

Neben dem Mähen und Gießen ist auch das Düngen eine wichtige Sache. Dafür gibt es speziellen Rasendünger, den man im Frühjahr und Herbst verteilen sollte. Düngen sollte man dann übrigens, wenn es trocken ist. Dann verteilt sich der Dünger nämlich auf dem Boden und sickert mit dem nächsten Bewässern oder Regen in den Boden. Vertikutieren sollte man je nach Gefühl. Einmal im Jahr oder alle zwei Jahre reichen meist aus, um den Rasen moosfrei zu halten. Bei starker Feuchtigkeit und sonnenfreien Tagen kann es allerdings bis zu zweimal im Jahr nötig sein.

 

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